3 Monate

Da hab ich vorgestern doch glatt vergessen zu schreiben, dass ich schon 3 Monate hier bin.

In den letzten Tagen war das Wetter irgentwie komisch. Es war einigermassen warm. Wellen gabs auf dem Meer aber keine. Also konnten wir nicht wirklich Surfen. Aber am Strand liegen ging.
Mein Job im Restaurant ist gestern Abend leider vorbei gegangen. Der alten Kuechenhilfe geht es wohl wieder besser. Aber hey – 200$ verdient. In 3 Tagen.

Heute kommt mich Christina aus Sydney besuchen. Sie kommt extra aus Brisbane hier hoch gefahren. Leider fliegt sie Montag schon wieder weiter. Nach Fiji.

Soweit.

Surfen und Arbeiten

Surfen ist nicht wirklich wie Snowboarden. Ich hab es nur 2 Mal geschafft aufzustehen. Aber Gestern war auch ein extremer Wind und die Wellen kamen gross und mit einer hohen Frequenz.
Aber Spass hat es trotzdem gemacht.

Ich habe eine Stelle in einem Restaurant bekommen. Die Kitchenhand von denen ist im Moment krank, da springe ich ein. Auf jeden Fall werde ich heute Abend, Freitag und Samstag abeiten. Wann dann noch, sehe ich mal. Aber sie zahlen immerhin 20$. Das heisst, dass ich in der Zeit um die 200$ oder mehr verdiene. Das ist nicht schlecht.
Auch sind die Betreiber super nett.

Der Nachtwaechterjob ist – zumindest unter der Woche – angenehm :)
Es ist eigentlich nichts passiert und ich hatte 3 Stunden Zeit zu lesen.

Soweit

Noosa

Ich habe mich entschieden doch 2 Wochen in Noosa zu bleiben. Ich habe schon wieder einen Job im Hostel. Ich muss Nachts aufpassen, dass die Leute leise sind, wenn sie vom Feiern wieder kommen. Und dass muss ich vielleicht 2 bis 4 Tage die Woche machen. Das heisst, dass ich kaum arbeite.
Ausserdem gibts hier ein kostenloses Surfboard. Heute geh ich mit Marius und Patrick an den Strand und wir wollen versuchen zu Surfen. Patrick ist der einzige der es schonmal gemacht hat. Aber hey, probieren ist alles.

Was als naechstes kommt

Ich werde am Dienstag (wenn nichts dazwischen kommt) wieder aufbrechen. Ich bin zwar schon am Mount Coolum vorbei gegangen, aber ich wollte da nochmal hin. Diesmal moechte ich hoch klettern. Das soll nicht so schwer sein. Dann werde ich ich irgentwie ueber Mooloolabah nach Sueden. Mal schauen. Ich werde versuchen ein einhalb Wochen Tot zuschlagen. Vielleicht mach ich auch nen Halt am Surfersparadise.
Ich habe im Moment keine Ahnung was ich machen soll. Und das ist auch langfristig so. Ich bin wieder am schwanken ob ich wirklich 2 Jahre oder doch nur eins bleiben soll. Wie ich mich kenne, entscheidet sich das aber eh erst im Maerz oder so. Also wenn ich den Flug buchen sollte.
Ansonsten: Hier in Noosa sind die zwei groessten Hostels ausgebucht. Ich hatte richtiges Glueck noch einen Platz zu bekommen.
Die Sonne ist hier genauso heftig wie ein bisschen weiter die kueste runter.
Aber wie auch immer. Ich versuche jetzt erstmal meine T-shirt Sonnenlinien auszugleichen

 

Edit: 07.10.2012 3:18

Ich hab mir mal den Wetterbericht angeschaut… Das koennte spannend werden.
Die meisten Quellen sagen, dass es Montag, Dienstag (mich stoert da nur der Dienstag) und Donnerstag regnet. Allerdings sollte es auch die ganze letzte Woche regnen. Irgenwie scheint der Wetterbericht hier so zuverlaessig zu sein wieder bei uns daheim vor gut 10 Jahren.
Soweit

Nooosa

Um genau 14:05:55 habe ich das Schild mit der Aufschrift “Noosa Heads” passiert. Aber – typisch Australien – es hat noch gut einen (gefuehlte 10) Kilometer gedauert, bis ich dort angekommen bin. Aber hey, jetzt bin ich hier.
Wie Marie schon angedeutet hat, bin ich ein bisschen braun geworden. Allerdings gilt das fuer alles, was nicht vom T-shirt bedeckt war. Sehr lustig sehen auch meine Beine aus: Oben unter der Hose sind sie praktisch noch weiss. Dann kommt ein dunkelbraun-roter Abschnitt und unter den Struempfen ist es leicht braun. Und die Fuesse sind weiss wie eh und jeh.
Ich suche mir ein Hostel und dann werde ich mal versuchen am Strand das ein bisschen auszubuegeln.
Ein bisschen bloed ist nur, dass ich nur mein kleines, neues (pinkes) Handtuch mit genommen habe. Da kann ich mich nicht sooo oft abtrockenen.

Was ich die naechsten Tage mache weiss ich noch nicht.
Entweder bleibe ich bis zum 10. in Noosa und laufe dann weiter. Undzwar nach Osten bis zu den Bahngleisen und dann wieder nach Namboor und wieder nach Bli Bli (blei blei ausgesprochen. Die ersten beiden, denen ich den Namen gegenueber erwaehnte haben mich sehr komisch angeschaut).
Von dort gings dann wieder nach Osten. Diesmal aber nach Maloolahba und dann nach Sueden, statt nach Norden.

Der andere Plan ist, dass ich mir fuer die gut 2 Wochen einen Job hier in Noosa suche.

Der dritte Plan ist, dass ich mir fuer laenger einen Job suche und die Farm einfach ausfallen lasse.

Der dritte Plan ist in sofern entstanden, dass ich jetzt abgesehen von den tropischen Gebieten und dem Outback genug gesehen habe. Die Westkueste war eigentlich nie so wirklich eingeplant.
Ausserdem glaub ich, dass ich auch so ne neue Farm finden koennte.

Aber wie auch immer, dass sind alles nur Ideen. Und welche davon (oder eine ganz andere) entscheidet sich ja eh kurzfristig.

Soweit. Ich kann nur sagen, das es echt eine super Idee war, diese Wanderung zu machen. Ich habe mich, abgesehen von Noosa, jetzt auf Feriengebieten der Einheimischen bewegt. Ich habe keinen einzigen Backpacker getroffen.
Die Menschen waren alle freundlich (abgesehen von ein paar Jugendlichen, die mir irgentwas aus dem Auto zugerufen haben).
Ich habe nur einen Lift “angefordert” (mit Daumen raus).
Die anderen beiden (oder waren es drei?) haben mir die leute von sich aus gegeben.
Da faellt mir von heute noch einer ein:
Ich ging ueber eine Strasse und dann stand da ein Auto mit drei jugendlichen drin. Sie haben mir zugerufen, ob ich einen Lift will und wo ich hin geh. Da hab ich “Noosa” gesagt. Und dann meinte die von der Rueckbank nur: “Spring rein!”. Darauf der Fahrer: “Das liegt garnicht in unserer Richtung…”
War echt putzig.
Irgentwie hatte es auch was, so mehr oder weniger alleien zu sein. Teilweise war es auf den Strassen so, dass fuenf Minuten kein Auto kam. Da sich die Tage ja eh ziemlich ziehen, kommen diese fuenf Minuten einem auch wesentlich laenger vor.
Ueberhaupt, habe ich so viel gesehen, dass ich mich garnicht richtig an alles erinnern kann.

Naja, soweit von heute. Ich versuch euch auf dem Laufendem zu halten.

“Ich hab ein Paradies gefunden. Fast.”

Guten Morgen. Darf ich mich vorstellen? Ich bin Marie, die Schwester des sich aktuell in Australien befindlichen kleinen Rotschopfs und wie am 30.09 von ihm bereits angekündigt (schön, oder? Endlich mal wieder Umlaute ;-P) bin ich qualifiziert ihm den GhostWriter zu machen (er braucht mich also doch *muhahahahaha*) … ach, nee, Moment, das sagt man ja gar nicht laut O.o Upsi ;-P

Gut, mal ernsthaft. Phil rief mich heut morgen an und bat mich, ein wenig was von ihm zu erzählen. Aktuell befindet er sich bei Marcoola (bitte seid nachsichtig, wenn die Ortsnamen nicht so ganz korrekt geschrieben sind …). Das Wetter macht der Bezeichnung “Sunshine Coast” wirklich alle Ehre. Nun eher im Flachland gibt es einen riesigen Strand – mit leichtem Wind – dessen Wasser so vielfarbig ist wie auf den eigentlich doch klischeehaften Karibikbildern. Nein, es sei uns gesagt: Wasser kann wirklich so aussehen ;-P Es gibt dort kaum Menschen aber dafür blauen Himmel und kleine Sandkörner, die unter den Füßen leicht quietschen. Für alle, die nun genau so sehnsuchtsvoll werden wie ich, als er es mir erzählte, seien in so weit beruhigt: Man darf dort nicht Schwimmen ;-P – was übrigens auch der Grund war, warum Phils Worte zu mir waren: “Ich hab ein Paradies gefunden. Fast.” Aber mal wirklich: Wie er es mir beschrieben hat, ist “fast” vollkommen ausreichend.

Gestartet ist er heute um Neun, was er als relativ spät betitelte (ich bin heute nicht viel später aufgestanden und empfand das als früh … naja, so scheiden sich die Geister ;-P). Sich an der Autobahn orientiertend machte er sich auf den Weg nach Bli Bli (… diese Städtenamen -.-*). Dieser Weg führte ihn durch eine “schöne Stadt” … ich hab nicht herausfinden können, ob das nun sein Ernst oder Ironie war.

Von der anderen Straßenseite aus hupte plötzlich ein Typ. Kaum älter als Phil selbst fragte er, ob er mitkommen wolle. Phil nahm den Ride an und ist da auch sehr froh drüber. Er meinte, es sei ein cooler Typ gewesen, sie hätten viel gelacht und er hätte die halbe Strecke geschafft, ohne zu laufen. ist doch schon mal was, oder? Weiter ging es dann zu Fuß über einen breiten und als überaus schön beschriebenen Fluss (für jene von uns, die einen bekannten Vergleich brauchen zog er Parallelen zu den Godelheimer Seen … is ja nicht so, als würde dieser Vergleich nur der Minderheit der Leser helfen *lach*) und verbrachte sein Siesta (ich weiß: Falsches Land ;-P) auf einem Rastplatz.

Sein Zelt für die Nacht baute er dann an einem ausgetrocknetem Flussbett auf. Die Kleinviecher nervten ein wenig … und ein Rebhuhn, dass eine ernstzunehmende Gefährdung für Phils Essensreste darstellte. Er meinte, ich solle als Vergleich anbringen, dass das Rebhuhn klingt wie meine kleine Vila, wenn sie sauer ist (und ja, er hats auch nachgemacht) aber da sie meine kleine Katze ist, lasse ich diesen Kommentar von ihm weg – schließlich muss ich ja nicht alles aufschreiben, was er mir sagt. Zensur ist auch hier möglich ;-P

Er plant in etwa zwei Tagen dann in Noosa anzukommen. Wann genau macht er vom Strand abhängig.

Was er noch anmerken ließ war eine … Mahnung an uns Hinterbliebende Deutsche. Wie Bu so gern zitiert: das Hungertuch, an dem wir nagen ist immer noch aus Brokat. Phil sagte, dass wir keinerlei Grund haben, uns über zu wenig Schilder oder Distanzangaben auf deutschen Straßen aufzuregen. Wenn man Glück hat sei in Australien ein Schild pro Straße, das sagen würde, dass es so in etwa ne Weile in … die Richtung gänge. Ohne Navi, vernünftiger Karte oder Ortskenntnis sei man in Australien aufgeschmissen … nur am Rande: Es ist ihm klar, dass er nichts von alledem besitzt *lach* Aber ich persönlich bin überaus optimistisch, dass er seinen Weg heim trotzdem finden wird … überaus braun gebrannt … fällt noch wem außer mir schwer, sich das vorzustellen? O.o

So, ich grüß euch lieb von Phil und sobald er kann, ist er auch wieder für euch da ;-)

Marie

PS: Ich bin neugierig, ob er mich wirklich noch nen zweiten Eintrag schreiben lässt, oder ob ich doch nicht zu seiner Zufriedenheit agiert habe *kicher* ;-P

Nabour

Mensch, da brauch ich Marie ja garnicht.
Ich bin jetzt gerade in der Bibliothek von Namour.
Die Sunshine Coast hat ihren Namen zurecht. Auf meinem Weg bin ich bis jetzt ziemlich gegrillt worden.
Wandern zwischen 11 Uhr und 14 Uhr ist Unmoeglich oder eine Qual.
Achja: wenn eine Stadt schon den Namen “Valley” oder “Creek” im Namen hat, sollte man bedenken, dass es doch ziemlich huegelig wird.
Aber jetzt mal ein bisschen genauer.
Ich bin um 11 in Brisbane augebrochen und bin mit dem Zug nach Caboolture gefahren. Ich dachte mir dort: “Die Strasse geht in die richtige Himmelsrichtung. Einfach mal ausprobieren.”
Naja… Ich war dann am suedlichen Ende des Glasshouse Mountains Parks… Und dass nur nach gut 3 Stunden Fussweg.
Im Park habe ich meine erste (und bis jetzt einzige) Schlange getroffen.
Knallgelb mit braun-gruenem Ruecken und roten Augen.
Ich bin dann umgedreht und bin zurueck nach Caboolture. Auf dem Weg dahin hat mich beim ca. 4 ernsthaften Versuch ein Asiate mitgenommen. Mein erster Lift und dass immerhin bis zur Station. Da ich schon relativ viel gelaufen bin, und es relativ spaet war. Bin ich mit dem Zug dann bis zur Station “Glasshouse Mountains” gefahren.
Ich bin dann ein bisschen in Richtung des National Parks gegangen. Als es dann dunkel wurde, hab ich mein Zelt am Strassenrand an einem Advocadofeld aufgebaut. Von 18:30 bis ca. 5:30 habe ich dann mehr oder weniger gut geschlafen.
Das Zelt das ich aus dem Hostel mitgenommen habe ist uebrigens ein Billigzelt von einem Laden der daheim Kick entsprechen wuerde (es wurde irgentwie feucht innen drin, ohne dass es geregnet hat).
Mein Schlafsack ist urspruenglich von einer Brasilianerin. Das bedeutet, dass der bei maximalen geschaetzten 15 Grad nicht sonderlich warm haelt.
Am naechsten Morgen habe ich mich auf den Weg nach Mount Beerwah gemacht. Eigentlich wollte ich da ein bisschen hoch. Aber er war geschlossen wegen Steinschlaggefahr. Also wieder gute 2 Stunden zurueck zur naechsten Strasse und dann nach Beerwah City. Auch keine Sonderlich kurze Strecke.
Beerwah ist beim Australia Zoo. Den habe ich mir aber nicht angeschaut. Von Beerwah habe ich mich dann, wie geplant auf den weg nach Landsborough gemacht. Da habe ich dann meinen naechsten Lift von einer aelteren Frau bekommen, die meinte: “Eigentlich soll man ja niemanden mitnehmen. Aber du sahs so muede aus und dein Rucksack so schwer (auf Englisch natuerlich).
Man merke, dass ich einfach nur gelaufen habe. Ich wollte eigentlich nichtmal einen Lift.

Dann gings noch weiter nach Mooloolah. Jetzt wo ich Google Maps vor mir habe, kann ich sogar endlich sehen, welche Strecke ich gelaufen bin. Es war ein ziemlich blindflug.
Auf meiner einen Karte ist das Gebiet garnicht eingezeichnet. Und auf der anderen ist es nur angedeutet. Keine gute Ausgangsbasis. Aber immerhin.
gegen 16:00 hatte ich dann keine Lust mehr und habe mein Zelt dann am Strassenrand aufgebaut.

06:00 gings weiter. Meine Fusse waren da schon geschwollen und ich hatte eine blutige und eine unblutige Blase.

Aber hey… Es ging weiter.
Eudlo. Man merkt, dass man in der Perepherie ist, wenn die oeffentlichn Toiletten nur Plumsklos sind. War echt wundervoll. Sie sagen zu den Toiletten wunderbar fortschrittlich: “Hybride Toilettes”. Hoert sich doch gut an oder?
Dann gings weiter 5 Kilometer nach Palmwoods. eine wunderschoene Stadt, aber wirklich geniessen kann man es bei zu viel Sonne auch nicht.

Es ging also weiter, auf einer irrfahrt nach Nambour. Ich hatte auf meiner Route, die ich aufgeschrieben hatte nicht die Stadt Woombye aufgeschrieben. Woombye liegt ziemlich weit verstreut in einem Tal. Dieses Kaff ist unglaublich schoen. Da wurd ich von ein paar Locals angesprochen und habe mich mit denen ein wenig unterhalten.

Dann gings mehr oder weniger am Highway lang nach Namboor.
Und jetzt sitze ich hier und die Bilanz ist:
Sonnenbrand im Nacken, auf den Aussenseiten der Arme
2 Blasen, jeweils an der Innenseite der Hacken
einen geschwollenen Zeh,
Leichte Schulterschmerzen von zu viel gepaeck.
Das letzte Mal geduscht vor 3 Tagen und die letzte waesche gestern am Mt. Beerwah (aber davon merkt man nichts mehr)
unglaublich viel getrunkenes Wasser (an jedem Bahnhof aufgefuellt).
Und die Erfahrung, dass das zwar schoen ist, aber mit zu viel Gepaeck, ohne Karte und ohne gute Ausruestung doch ziemlich anstrengend.
Wie schoen Wasser ist und dass wir viel zu sorglos damit umgehen.
Wie sehr ich ein weiches und vor allem warmes Bett vermisse (meine Isomatte ist auch zu hart. Immerhin isoliert sie mich vor dem kalten Boden…
Wie toll Autos und Zuege sind.
In jeder Stadt, in der ich angekommen bin, war ich kurz davor einen der bloeden Zuege zu nehmen. Habs aber dann doch nicht gemacht.

Ich bin mal gespannt, wie es mit der Wasserversorgung auf dem weiteren Weg ist, da die alle keine Bahnhoefe mit Wasser haben.
Tja.. Ich fuelle meine mittlerweile 4 1/2 Liter mal nach.
Und dann seh ich zu, dass ich noch auf die Strasse nach Bli Bli komme. Und mir dort einen Schlafplatz suche.
Ich glaube, dass ich einfach 2 Wochen in Noosa bleibe und da Urlaub mache.

Wenn es zwischen hier und Noosa Heads kein Internet mehr gibt, lass ich Marie was schreiben.

Soweit, alles liebe

Ich bin dann mal weg!

Wie Hape Kerkeling so schön sagt.
Ich habe mich heute Morgen an der Rezeption abgemeldet, meinen Proviant (und einen Topf) eingekauft, mir ein paar Tipps geholt und soweit alles vorbereitet.
Morgen pack ich nurnoch meine restlichen Sachen in einen Spind und dann geht es weiter.
Mein Handy werde ich ausschalten, da der Akku sicherlich keine 7 Tage durchhält.
Fotos gibt es hoffentlich hinterher eine ganze Menge.

Soweit, ich werd euch über Marie ein bisschen auf dem Laufenden halten (wenn was interessantes passiert) und mich sobald es möglich ist selbst melden.

Update

Also: ich hab heut mal ein bisschen geplant und so.
Die letzten Teile (Essen und Sachen die ich vergessen habe) kaufe ich mir morgen noch).
Der Plan sieht aus, dass ich von Brisbane am Morgen mit dem Zug raus nach Caboolture fahre. Irgentwann (je danchem wie interessant es in Caboolture ist usw.) gehe ich dann in nord-westlicher Richtung in die Glasshouse Mountains.
Dort werde ich, denke ich, zwei drei Tage bleiben und mich dann langsam nach Osten nach Beerwah begeben.
Von da geht es der Straße nach nach Landsborough und dann durch den Dularcha National Park (wenn das geht [vonon ich ausgehe]) nach Mooloolah Valley.
Soweit ich weiß haben diese Städte eigentlich nichts zu bieten. Aber ich mag nicht am Highway lang.
Dann gehts über Eudlo Creek über Palmwoods Richtung Nambour.
dann über Bli Blians Pacific Paradise und dann die Küste nach Peregian Beach. Am Lake Weyba gehts im Uhrzeigersinn vorbei und nach Noosa/ Noosa Heads.

Noosa ist wieder eine bei Backpackern bekannte Stadt. Dort wird es also Hostels und kostenloses Internet geben. Von Noosa werde ich mich also auf jeden Fall melden.

Soweit ist im Moment der Plan. Das sind geschätzte .150 km. Also ne Menge. Wenn ich jeden Tag laufen würde und mich an den Plan hielte wäre das in gut einer Woche geschafft.
Einzig zwischen Landsborough und Nambour wird es interessant, weil das doch sehr im nichts ist. Aber dennoch werde ich durch Städte kommen wo ich Trampen könnte wenn es notwendig würde.

Was ich nach Noosa mache weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich werde ich mir dort eine Route wieter in den Norden suchen.

Soweit der Plan. Wie eigentlich immer in Australien, sind Änderungen nicht bedacht und jeder Zeit möglich.

Planänderung

WIedermal hat sich gezeigt, dass wenn andere Leute betroffen sind, man nicht planen kann,.
Die beiden haben mir gesagt, dass sie wen anders mitnehmen.
Aber das hält mich nicht davon ab einfach mal für 3 Wochen in der Pampa zu verschwinden.

Dienstag breche ich auf. Ich werde mit dem Bus aus Brisbane rausfahren und dann versuchen zu Trampen bzw. zu Wandern.
Ds bedeutet, dass ich mir heute Ausrüstung und ein bisschen proviant besorge.
Ausserdem Plane ich eine Strecke, bei der ich durch genug Städte komme. Oder zumindest für den Notfall an Bushaltestellen.
Es ist zwar vielleicht ein bisschen blöd jetzt aufzubrechen, weil für die nächste Woche ein Sturm angesagt ist. Aber das werde ich schon irgentwie überleben.

Ich werde mein Netbook in Brisbane lassen. Mein Handy werde ich dabei haben.
Marie hat sich bereit erklärt meinen Blog ein bisschen weiterzu schreiben.
Ab und an werde ich meine Schwester als anrufen und ihr sagen ob was interessantes passiert ist. UNd sie wird es dann (hoffentlich) hier schreiben.
Falls ich unterwegs ein Internetcafe finde werde ich mich selbst melden.

Das alles ist unter der Vorraussetztung, dass ich keinen Rückzieher mache und nichts dazwischen kommt.
Aber ich glaube, dass das alles gut geht.

Soweit.