Ende der Great Ocean Road

Es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal geschrieben habe. Hier also mal wieder ein kleines Update.
Mama und ich sind von Torqay aus die Great Ocean Road gefahren.
In Torqay haben wir übernachtet und ich wollte eigendlich Morgends an den Bells Beach (einen der bekanntesten Surfbeaches). Aber hab dann doch einen Rückzieher gemacht, weil er sehr unruhig und zu schwer für mich aussah. Und es war niemand da, der mich im Notfall hätte rausziehen können.
Also bin ich zurück zu Jan Juc und hatte dort wunderbare lange Wellen, die weit auseinander waren. Wunderbare Vorausetzungen.
Dann sind wir noch zum Cape Otway gefahren (und haben in jeder Haltebuch angehalten um Bilder zu machen oder zumindest zu gucken), wo wir unter einem Haufen von Eukalyptusbäumen (mit Koalas) übernachtet haben.
Am nächsten Tag gings zum Sonnenuntergang zu den zwölf Aposteln (meher aus Zufall).
Und als wir da auf nem Steg waren, lauf ich an einer Gruppe vorbei und denke mir: “Die eine da, die kenn ich von irgendwo.” Also hab ich überlegt woher, Brisbane? Nein Coolangatta? Nein… Ich hatte die vor gut 5 Monaten in Noosa getroffen. Und wir waren einfach zum gleichen Zeitpunkt bei den zwölf Aposteln.
Echt irre.
Naja… Heute gings dann weiter. Und wir sind auf unserem Weg nach Adelaide.
Eine Freundin die irgendwo in SA rumfährt meinte, dass da eine Menge Waldbrände sind. Da bin ich mal gespannt.

Also soweit zu den letzten Tagen.
Ich hoffe bei euch ist noch alles im Lot.

Philipp

 

Reise, Reise

Seit Freitag ist Mama hier. Sie füttert mich ein bisschen durch und bringt mich zum Reisen.
Wir sind das Wochenende in Sydney geblieben. Und wir haben Mamas Füße platt und blasig gelaufen.
Tja…
Sonntag haben wir irgendwie versucht ein Auto zu bekommen. War ein bisschen… umständlich, immerhin mussten wir um 10 auschecken und die Geschäfte haben um 8 aufgemacht. Aber irgendwie haben wir es geschaft ein Auto zu besorgen.
Und sind wir auf einem Roadtrip durch New South Wales, Victoria und South Australia.
Im Moment sind wir in einem kleinen Hostel in den Blue Mountains. Heute Nachtmittag geht es weiter über Canberra ans Meer. Damit Mama auch mal einen richtigen Sonnenbrand bekommt.

Liebe grüße aus Australien

(P.S. Ich würde irgendwie mit t schreiben, aber Mama gefällt das nicht. Menno!)

Philipp

Back to the Beginning

Diesmal gibts nur einen kurzen Komment von mir. Denn Phil ließ mich gestern wissen, dass ich eben bescheid sagen soll, dass er nun unterwegs nach Sidney ist. Das bedeutet – theoretisch zumindest – auch, dass er bald selbst wieder erzählen kann, was ihm so alles geschehen ist. Also, dann würde ich mal sagen: Willkommen zurück, kleiner Bruder ^^ Sowohl in Sidney als auch in den gesellschaftlich kaum noch wegzudenkenen Sphären des Internets ;-)

Marie

Da bin ich wieder

Ich lasse mal wieder von mir hören.
Ich bin immernoch bei Don im Nirgendwo.
Das mit dem Handyempfang ist ne komische Sache.
Sobald ich aus dem Haus rausgehe habe ich Empfang.
Aber mal ehrlich: Wer geht schon bei nem Sturm vor die Tür?
Jetzt gerade bin ich wieder im altbekannten Coolangatta. Ich muss ein bisschen was organisieren.

Ich weiß nicht, ob es im deutschen Fernsehn war, aber hier war ein Zyklon der so ziemlich an der gesamten Ostküste gewütet hat. Am schlimmsten hat es die Region um Bundaberg (ca. 300 km nördlich von Brisbane) erwischt.
Hier an der Goldcoast hält sich der Schaden in Grenzen. Das Hostel in dem ich die letzten 3 Monate war hat einen Teil seines Dachs verloren. Und hier und da sind ein paar Bäume umgefallen.

Aber bei uns draußen im Nirgendwo war es bloß nass und windig. Wobei Robin und Ayleen (zwei Milchfarmer bei denen ich ab und an gearbeitet habe) gesagt haben, dass die Straße direkt hinter unserer Siedlung überflutet war.
Tja…
Passiert.

So weit von mir.
Liebe grüße an alle

Und danke Marie, für den Zwischenbericht.