Reise, Reise

Seit Freitag ist Mama hier. Sie füttert mich ein bisschen durch und bringt mich zum Reisen.
Wir sind das Wochenende in Sydney geblieben. Und wir haben Mamas Füße platt und blasig gelaufen.
Tja…
Sonntag haben wir irgendwie versucht ein Auto zu bekommen. War ein bisschen… umständlich, immerhin mussten wir um 10 auschecken und die Geschäfte haben um 8 aufgemacht. Aber irgendwie haben wir es geschaft ein Auto zu besorgen.
Und sind wir auf einem Roadtrip durch New South Wales, Victoria und South Australia.
Im Moment sind wir in einem kleinen Hostel in den Blue Mountains. Heute Nachtmittag geht es weiter über Canberra ans Meer. Damit Mama auch mal einen richtigen Sonnenbrand bekommt.

Liebe grüße aus Australien

(P.S. Ich würde irgendwie mit t schreiben, aber Mama gefällt das nicht. Menno!)

Philipp

Back to the Beginning

Diesmal gibts nur einen kurzen Komment von mir. Denn Phil ließ mich gestern wissen, dass ich eben bescheid sagen soll, dass er nun unterwegs nach Sidney ist. Das bedeutet – theoretisch zumindest – auch, dass er bald selbst wieder erzählen kann, was ihm so alles geschehen ist. Also, dann würde ich mal sagen: Willkommen zurück, kleiner Bruder ^^ Sowohl in Sidney als auch in den gesellschaftlich kaum noch wegzudenkenen Sphären des Internets ;-)

Marie

Da bin ich wieder

Ich lasse mal wieder von mir hören.
Ich bin immernoch bei Don im Nirgendwo.
Das mit dem Handyempfang ist ne komische Sache.
Sobald ich aus dem Haus rausgehe habe ich Empfang.
Aber mal ehrlich: Wer geht schon bei nem Sturm vor die Tür?
Jetzt gerade bin ich wieder im altbekannten Coolangatta. Ich muss ein bisschen was organisieren.

Ich weiß nicht, ob es im deutschen Fernsehn war, aber hier war ein Zyklon der so ziemlich an der gesamten Ostküste gewütet hat. Am schlimmsten hat es die Region um Bundaberg (ca. 300 km nördlich von Brisbane) erwischt.
Hier an der Goldcoast hält sich der Schaden in Grenzen. Das Hostel in dem ich die letzten 3 Monate war hat einen Teil seines Dachs verloren. Und hier und da sind ein paar Bäume umgefallen.

Aber bei uns draußen im Nirgendwo war es bloß nass und windig. Wobei Robin und Ayleen (zwei Milchfarmer bei denen ich ab und an gearbeitet habe) gesagt haben, dass die Straße direkt hinter unserer Siedlung überflutet war.
Tja…
Passiert.

So weit von mir.
Liebe grüße an alle

Und danke Marie, für den Zwischenbericht.

Grüße aus Autralien

Man frage mich nicht, wie das funktioniert, aber Phil ließ mich vor ein paar Tagen – ohne jeglichen Internet- oder Handy-Empfang – durch eine Sms wissen, dass ich mal wieder einen Blog für ihn schreiben soll. Ich teil einfach mal seine sms mit euch:

“Hey.Sturm an ostküste.Mir gehts gut haus+straße nicht überflutet nur nass.Noch kein evakuationsaufruf für unser gebiet.Hab kein handyempfang. + euch lieb. blog!”

Eine Satelietenaufnahme von diesem Wetter habe ich bedauerlicherweise nicht gefunden (ich bin nicht besonders gut in reccercen …) aber ich muss zugeben, dass mich diese sms eher nachdenklich stimmte als beruhigte. Daher freute ich mich sehr über seine nächste sms, die bereits am nächsten Tag bei mir eintrudelte (soviel zum Thema “kein Handyempfang” *lach* … ich finds klasse): “Hey, alles super mit wetter. Bring mein handy um. […]”

Was sagt uns das nun? Philipp gehts gut. Er lässt uns alle lieb grüßen und drückt uns (zumindest die, die Wert drauf legen ;-P) und ist unverwüstlich in Angesicht der imensen Probleme … dieser Generation: Kein Handyempfang … oh, und wildes Wetter mitten in der Pampa. Geben wir uns also mal optimistisch, dass sich das Internet-Problem bald wieder gelöst hat und er seinen Blog selbst erneuert.

Was übrigens noch mitgeteilt werden könnte wäre eine seiner früheren sms, die seine aktuelle Situation wohl hervorragend in Worte fasst: “Hey du (… so langsam haben diese sms-Beginne echt System O.o), lebe noch  (sehr wichtig), hab kein internet (hmm … bedauerlich ;-P), aber jede Menge spaß und gute erfahrungen  (yeah ^^). Hab kein geld aufm handy (schlecht …). […]” Ist das nicht wirklich toll? Der will vermutlich gar nicht mehr wieder zurück zu uns kommen O.o … menno -.-*

Liebe Grüße,
Marie

Update

Mir gehts gut hier.
Ich lebe bei DOn ein bisschen in der Pampa, habe also weder Empfang mit meinem Handy, noch habe ich Internet. Aber das ist schon in Ordnung.
Habe jede Menge spaß mit ihm.
Haben geniale Diskussionen über Ethik, Politik und Religion.
Und er war mal Opernsänger und zeigt mir ein bisschen was.
Ist also alles super hier.

So far,
bis später

Philipp

LetUsGo from LetUsGrow

Es geht weiter. Zumindest ein bisschen.
Ich ziehe gut 10 Minuten weiter nach Süden und Landinnwärts.
Es geht in ein Appartement von einem Freund, den ich hier vor gut 10 Wochen kennengelernt habe.
Von dortaus werde ich ein bisschen Arbeiten.
Ich habe eine ältere Dame, bei der ich ein bisschen putze (20$/stunde),
die Milchfarm, auf der ich schonmal gearbeitet habe (vielleicht zieh ich demnächst auch zu
den beiden um) und einen Builder, der an einem echt großartigen Haus (Wenn einer von euch mal eben 1.000.000$ hat, kauf das Haus! Es ist einfach perfekt) baut.

Ca. 3 Wochen werde ich wohl noch hier an der Goldcoast bleiben,
dann geht es ein bisschen weiter und ich mach eine kleine Reise.
Was ich nach den 3 Wochen in denen ich reise mache, weiß ich noch nicht.
Vielleicht wieder hier her kommen, vielleicht irgentwo anders Arbeiten.
Mal sehen…

Soweit.
Liebe grüße ans andere Ende der Welt.

Wie geht es weiter?

Ich werde am 21.01 meine 88 Tage für mein Second Year Visum abgearbeitet haben.
Es stellt sich natürlich die Frage:”Wie geht es weiter?”.

Ich hatte anfangs meine Managerin gefragt, ob ich ein bisschen länger bleiben darf.
Aber sie hat meine Stelle schon vergeben.
Und als einer der Italiener (wir haben fast nur Italiener) ihr am Samstag kurzfristig gesagt hat, dass auch er geht hatte sie nicht an mich gedacht und mir die Chance gegeben meine Zeit zu verlängern. Sie hat einen neuen Italiener angenommen.
Ziemlich phony diese Frau.
Sie sagt immer, wenn sich mich irgentwem vorstellt, dass ich “the best and most mature worker von the Farm” bin (ein Glück sieht sie nicht, wie ich arbeite).
Und dann gibt sie mir nicht die Möglichkeit zu verlängern.
Aber gut:
Am 22. muss ich also das Hostel verlassen, oder zahlen.

Ich hatte mich in Melbourne bei einer Chemiefabrik beworben. Ich hatte deren Manager hier kennen gelernt. Aber sie meinten nur, “dass es wegen der aktuellen wirtschaftlichen Lage Australiens nicht möglich sei noch jemanden, auch kurzzeitig, einzustellen”.
Damit war also eine meiner Alternativen unnutzbar geworden.

Am Sonntag habe ich also ein paar Leuten in der Kirche, in der ich seit der dritten Woche in Coolangatta bin, gesagt, was für ein kleines Problemchen ich habe.
Und promt wurde ich eingeladen.
Ich kann jetzt bei Don, einem etwas älterem ehemaligen Theatermasseur und Heilpraktiker wohnen, oder ich kann zu Ayleen und Robin auf eine Farm ziehen.
Da müsste ich aber arbeiten.
Und die beiden fahren am 23. in den Urlaub.

Der Plan ist also, dass ich erstmal bei Don einziehe, und dann, wenn die beiden wieder aus dem Urlaub da sind, auf die Farm umziehe.
Ich wär ehrlich gesagt sehr froh zu arbeiten. Zu viel Freizeit ist nicht gut.
Wobei ich im Moment sogar zu viel davon habe.

Es hat sich hier also alles zum Positiven entwickelt.
Bin zwar immernoch (wie so ziemlich jeder Backpacker) recht pleite, aber das wird sicherlich auch irgentwie funktioniren.
Ich kann ja nochmal in Sydney bei dem Restaurant anrufen, ob die mich nochmal einstellen.
Auch wenn es mich nicht so sehr nach Sydney zieht.

Ich bin gespannt, wie sich das alles in der Zukunft entwickeln wird.

Liebe grüße vom anderen Ende der Welt.

Philipp

Edit: Ich habe mir kurz nach Weihnachten meinen Rückflug nach Deutschland besorgt.
Am 29.05 flieg ich in Melbourne los, und komm am 30.05 in Frankfurt an.
Und dann geht es vorraussichtlich erstmal für 2 Tage nach Köln.(Und dannach vielleicht Bochum).
Sonntag Abend möchte ich erst wieder in Holzminden sein.

Edit 2: Seit Vorgestern bin ich jetzt 6 Monate in Australien.
Verrückt, wie die Zeit rennt…

Woohooo! Sommer!

Ich sitz grad in der Bibliothek bei den Zeitungen.
Und auf so ziemlich jeder Titelseite das Selbe:
The Great Heatwave of 2013.

Seit dem 1.1. haben wir die Hitzewelle hier.
Jeder Tag hatte eine nationale Durchschnittstemperatur von mehr als 39°C.
Die kältesten Gebiete sind: Tasmanien, ein bisschen der süd-ost Küste und die Goldcoast. Da sind es jeweils “nur” bis zu 27°C.

Man kann es hier also gut aushalten. Solange man nicht wie ich heute Sand schippen musste.
Aber naja.

So weit zum Wetterbericht.

Ich glaube ich werde wenn ich wieder Heim komme ziemlich frieren…
Und ich habe noch 12 Tage auf der Farm.
Dann irgentwann reise ich wieder nach Süden.

Liebe grüße aus dem sommerlichen Australien (ein Glück, dass wir Airconditioner haben).

Fotos

Ich wurde neulch gefragt, ob ich mal wieder ein paar Fotos hochladen kann.
Ich habe in der Zwischenzeit nicht so viele gemacht, aber hier welche, von denen ich denke, dass sie noch niemand kennt. Sie sind auf der Farm bzw. In Coolangatta aufgenommen.

Happy New Year

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr. (auch wenns sowohl für euch als auch für mich etwas zu früh ist).

@Karin: Ich werde hier nur bis Ende Januar sein, damit ich meine Anforderungen für das Second Year Visum abgeschlossen habe (88 Tage auf einer Farm o.Ä. in bestimmten Gebieten Australiens).
Dannach werde ich vorraussichtlich für ein paar Tage nach Sydney fahren. Wenn ich den alten Job wiederbekomme bleibe ich da mehr als nur ein paar Tage. Von dort aus geht es nach Canberra. Ich wurde von einem Teil der Familie eingeladen sie dort für ein paar Tage zu besuchen. Dannach geht es noch nach Melbourne.
Da habe ich 2 Familien die mich eingeladen haben. Bei einer von beiden werde ich dann vorraussichtlich mein Surfboard und noch eine Menge anderer Sachen lassen.
Und dann geht es hier hin: http://de.wikipedia.org/wiki/Great_Ocean_Road bzw. hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Great_Ocean_Walk
Direkt am Ostende der Great Ocean Road ist der bekannteste und angeblich beste Surfstrand Australiens. Bells Beach
Ich kann zwar immernoch nicht gut surfen, aber trotzdem werd ich da vorbeischauen, wenns Wetter passend ist, ein Board leihen und dann dort einen Tag bleiben.
Dann gehts erstmal die ganzen 243 Kilometer nach Westen.
Und von dort mit dem Bus zurück nach Melbourne. Was ich dann mache weiß ich noch nicht so ganz.
Für den Rest von Australien habe ich dann mein Second Year visum bzw. Tourist visas.

Soweit von mir. nochmal:
Ein gutes neues Jahr 2013 für euch. Feiert den Abschied vom alten und heißt das neue gut Willkommen.

Philipp